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Allgemeines “Laughing Dutchman”, den lachenden Holländer nennen die Amerikaner unseren Wolfsspitz, den Keeshond. Der name Keeshond kommt aus den Niederlanden. Dort besaß zur Zeit der französischen Revolution der Aufrührer Cornelius (Kurzform:Kees) de Gyselaer einen Wolfsspitz, der im Kampf gegen William V. von Oranjen zum Symboltier seiner patriotischen Partei wurde - als Keeshond. Der Spitz, die ehrliche Haut, kommt noch immer so daher wie eh und je und der großartige Hundeforscher Eberhard Trumler sagte einmal :”Ein historisches Dokument der Knologie. Wichtig:Für unerfahrene Hundehalter Die Unterordnungsbereitschaft ist nicht überausgeprägt.Deshalb
erfordert die Erziehung eines Wolfsspitz viel Geduld, Disziplin und Einfühlungsvermögen von seinem Menschen. Dieser Hund neigt dazu, desöfteren im ihm erkannten Interesse seines Herrn zu handeln - am liebsten aus eigenem Ermessen
als auf sture Befehle hin.Gelingt die Erziehung, belohnt der Wolfsspitz den Herrn durch ausserordentliche Treue, Schutzbereitschaft und die Fähigkeit dazu (mit knapp 60 cm Schulterhöhe ist der Wolfsspitz ein imponierender Hund).
Für Reinlichkeitsfanatiker ist der Wolfsspitz allerdings nicht der richtige Hund. (Haare,Haare überall) Bericht von Cornelia Egloff, Wolfsspitze "Silverstars Smiling Wolf’s" Es gibt sie, die Traumhunde! Wer sich einen unbestechlichen, treuen, stets wachsamen, verschmusten und immer fröhlichen Begleiter mit umwerfendem Charme wünscht, der sollte sich nach einem Wolfsspitz umsehen. Diese Hunde sind Natur pur und gelten als eine der ältesten und ursprünglichsten Hunderassen. Heute wird der Wolfsspitz als eine der gesündesten Rassen angesehen, welche nahezu frei ist von Erbdefekten wie Herzfehlern, Diabetes, Augen- und Hauterkrankungen. Nicht selten erreichen Wolfsspitze ein biblisches Alter und bleiben bis ins hohe Alter gesund und vital. Im Charakter ist der Wolfsspitz ein sehr wesensstarker und instinktsicherer Hund mit starkem Nervenkostüm und ausgeglichenem Wesen. Er ist sehr anpassungsfähig, äusserst intelligent, fröhlich, keck und sozial sehr intakt. Sein Temperament ist ungefähr so zu beschreiben; von null auf hundert, immer genau der Situation angepasst - sie sind von Natur aus Alleskönner, so fühlen sie auch immer, wie sich ihr Mensch gerade fühlt: sind ruhig, wenn ihr Mensch Ruhe haben will, muntern auf wenn es nötig ist und spielen gerne den Entertainer oder den Clown wenn dies mit einem Lachen belohnt wird. Der Wolfsspitz ist ein hervorragender Familienhund mit grossem Herz für Kinder und ein unbestechlicher, furchtloser Bewacher und Beschützer von allem, was in seinen Familienverband gehört. Und er weiss im Notfall sein Heim und sein "Rudel" auch wirksam zu verteidigen! Wolfsspitze lieben ihre Menschen und alles, was ihren Menschen gehört. Sie sind auch ohne offizielle Gebrauchshund-Anerkennung und ohne Schutzhundausbildung echte Wächter. Freunde werden nach kurzer Überprüfung eingelassen, Fremde so lange "festgenagelt", bis sich die Situation bereinigt hat. Das wolfsähnliche Äussere und sein stolzes Wesen tun ein übriges, um unliebsame Gestalten fernzuhalten. Sein fehlender Jagdtrieb und das völlige Desinteresse am Wildern und Streunen lassen Spaziergänge mit dem Wolfsspitz zu entspannten und genussvollen Erlebnissen werden, denn auch Joggerwaden und Velofahrer lassen ihn völlig kalt, eine Leine braucht man sehr selten. Auch freilaufendem Geflügel auf Bauernhöfen, Pferden, Schafen usw auf der Weide wird ein reingezüchteter Wolfsspitz nicht hinterherrennen. Seine bereits sprichwörtliche Verträglichkeit mit allen anderen Tieren machen ihn zum idealen Hund, wenn auch noch andere Haustiere gehalten werden, da er sie alle als Teil seines Rudels akzeptiert, liebt und nötigenfalls auch beschützt. Er ist eine der wenigen Hunderassen, die sich ausgezeichnet eignen für die Mehrhundehaltung. Er ist ein richtiger Rudelhund und auch wenn mehrere gleichgeschlechtliche Hunde gehalten werden, Rüden oder Hündinnen oder gemischte Rudel, so wird es keine Probleme geben. Ein Bekannter von mir hält sich drei Rüden (nicht kastrierte) und hat nie irgendwelche Probleme wegen Raufens oder dergleichen. Eine andere Bekannte, eine Züchterin aus Deutschland hält sich neben ihren Zuchthündinnen auch zwei Deckrüden. Die Hunde sind ein vollkommenes Rudel, die Rüden machen nicht mal Probleme untereinander, wenn eine der Hündinnen läufig wird. Ich selbst halte auch ein gemischtes Rudel. Ich hatte bisher zweimal mit zwei Zuchthündinnen gleichzeitig Würfe. Die Wurfkisten standen nebeneinander im selben Raum, nie hat eine der Hündinnen Streit angefangen mit der anderen wegen der Welpen. Es war immer eine völlige Harmonie. Geschichte: Diese Rasse ist
ältester Hundeadel, da spitzartige Hunde zur Urform des Haushundes gehören. Der Wolfsspitz ist ausserdem die älteste Varietät des Deutschen Spitzes. Auch wenn er einmal Wolfsspitz heisst und dann wieder Keeshond, Chien Loup oder
Spitz Loup, so handelt es sich doch immer um dieselbe Rasse. Er war glücklicherweise nie ein Modehund und hat sich vielleicht gerade deshalb seine robuste Langlebigkeit bewahren können. In den letzten Jahren von jeweiligen
Moderassen etwas in den Hintergrund gedrängt, besinnt sich mancher wieder auf den gelehrigen, anhänglichen, haustreuen und wachsamen Spitz. Seine Gebrauchseigenschaften eines Wach-, Begleit- und Familienhundes waren bereits in
frühgeschichtlicher Zeit so wertvoll, dass dieser gelungene Prototyp bis heute ein Erfolgsmodell geblieben ist. Älteste Erwähnungen gehen bis 5000 Jahre zurück. Inwiefern der heutige Wolfsspitz mit dem damals erwähnten Torfspitz
der Pfahlbauern zu vergleichen ist, sei heute dahingestellt. Man nimmt aber an, dass der spitzartige Torfhund die Farbe wolfsgraugewolkt aufgewiesen hat. Auch trugen die Hunde schon damals ihre Rute über den Rücken gerollt.
Spitzdarstellungen finden sich auf alten Tonkrügen, und auf einem Grabrelief der Athener Gräberstrasse ist um 56 vor Christus ebenfalls ein schon recht typischer Spitz zu erkennen. Auf einem attischen Weinkrug aus der Zeit um 400
vor Christus findet man eine der ältesten bekanntgewordenen Abbildungen, welche unverkennbar einen Spitz darstellt. Noch einiges zum Charakter Seiner Wachsamkeit entgeht nichts, er wird jedoch niemals grundlos bellen oder endlos lärmen. Den Ruf des hysterischen Kläffers trägt er völlig zu Unrecht - irgendein uraltes Vorurteil, welches sich bis heute hartnäckig gehalten hat. Willkommenem Besuch bietet der Wolfsspitz gerne seine Freundschaft an, er wird sich aber niemals plump anbiedern. Eine gewisse vornehme Zurückhaltung wird er immer zeigen, dafür ist er um so herzlicher und charmanter im Umgang mit seinen eigenen Menschen. Hier kommt sein ganzes fröhliches, keckes und charmantes Wesen zum Vorschein und oftmals sind diese Hunde auch richtige Clowns welche jeden Spass mitmachen. Ihre Mimik und aussergewöhnliche Ausdrucksfähigkeit geben einem schnell das Gefühl, dass der Wolfsspitz nicht nur jedes Wort versteht sondern, dass er auf seine Art auch Antwort gibt. Er liebt es ungemein, an allen
Familienunternehmungen und Aktivitäten teilzunehmen und am wohlsten fühlt er sich, wenn er überall dabeisein kann. Er braucht unbedingt den engen Kontakt zu seinen Menschen. Er ist absolut (welcher Hund schon?) ungeeignet für die
Zwingerhaltung hier würde sein liebes, fröhliches, unternehmungslustiges und anteilnehmendes Wesen völlig verkümmern. Dank seiner Anpassungsfähigkeit kann er auch mal ein paar Stunden - nicht den ganzen Tag!! - alleine zuhause
gelassen werden, aber im Haus, nicht im Zwinger! Am liebsten hat er, wenn er in Haus und Garten frei ein- und ausgehen kann wie es ihm gefällt. Als Ruheplatz im Garten hat er am liebsten einen erhöhten Platz, wo er den Überblick
hat und genau überprüfen kann was gerade läuft und wer ein- und ausgeht! Im allgemeinen ist der Wolfsspitz leicht erziehbar, das stolze, selbstbewusste und selbständige Wesen des Wolfsspitzes verträgt aber absolut keinen Drill
oder sturen Zwang. Wer einen folgsamen "Soldaten" sucht, der hundertmal den gleichen sinnlosen Befehl ausführt, sollte die Hände von dieser Rasse lassen! Geduld, Einfühlungsvermögen, liebevolle Konsequenz und Humor! in
der Erziehung belohnt der Wolfsspitz aber mit Treue, Schutzbereitschaft und unverbrüchlicher Freundschaft. Seine hohe Intelligenz und Lernfähigkeit lassen ihn in allen Sparten des Hundesports erfolgreich sein, und wer schon einmal
einen Wolfsspitz durch einen Agility-Parcours hat sausen sehen, staunt ob der flinken Behendigkeit und Geschicklichkeit dieses robusten Hundes. Seiner feinen Nase entgeht nichts und wer zum Beispiel gerne Fährten arbeitet, wird
zusammen mit einem Wolfsspitz sehr erfolgreich sein. Tägliche und lange, abwechslungsreiche Spaziergänge machen ihn glücklich, er ist aber nicht der Hund, der stundenlang bewegt werden muss damit er abreagiert ist, das will er
auch gar nicht. Natürlich kommt er an Wochenenden gerne auf längere und mehrstündige Wanderungen mit; Bergwanderer werden staunen wie geschickt ihr Wolfsspitz schwierige Wege und felsige Passagen meistert. Absoluter Stumpfsinn ist
es einen Wolfsspitz ans Fahrrad zu binden und mit ihm ein paar Kilometer abzuradeln. Er erforscht viel lieber seine Umwelt mit der Nase und liebt es, wenn er mehrmals täglich an verschiedene Orte ausgeführt wird, wo sich viele
Hunde treffen und er ausgiebig "Zeitung lesen" kann. Dank seines fehlenden Jagdtriebes kann er auch überall ohne Leine laufen und das liebt er völlig, wenn er sich ungebunden und frei bewegen kann. Erscheinung Durch seine stolze Haltung erweckt er das Bild kraftvoller Eleganz. Der ausdrucksvolle Kopf mit den spitzgetragenen Dreieckohren verleihen ihm das typisch
kecke Aussehen. Mit seinem langen, wolfsfarbenen, dichten, abstehenden Fell ist der Wolfsspitz eine Augenweide. Die Farbe ist es auch, welche ihm seinen Namen gab. Das wunderschöne Fell ist dennoch sehr pflegeleicht, weil es stark
schmutzabweisend ist. Das Fell wird ein- bis zweimal wöchentlich gründlich gebürstet und ist völlig geruchlos und dank der dichten Unterwolle kaum haarend. Während des jährlichen Haarwechsels bei dem die Unterwolle erneuert wird,
ist jedoch während einiger Tage tägliche Pflege angesagt. Wegen der dichten Unterwolle, welche den Hund nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Nässe und Hitze schützt, steht das lange Deckhaar ab und verleiht ihm so das
charakteristische Aussehen. Der Standard schreibt eine Schultergrösse von 49 cm vor, mit einem Spielraum von ± 6 cm. Erwünscht sind heute Hunde mit einer Schultergrösse von 45-53 cm. Hündinnen sind etwas kleiner erwünscht als
Rüden. Diese handliche Grösse und sein freundliches, anpassungsfähiges Wesen erlauben es, ihn überallhin mitzunehmen -auch in den Urlaub! Als Reisebegleiter sind sie unschlagbar und geben einem neben vielen schönen gemeinsamen
Erlebnissen auch ein grosses Gefühl der Sicherheit unterwegs. Ist der Wolfsspitz der richtige Hund für Dich? Wenn insbesondere die “roten Passagen “ des Textes gefallen haben, bzw.die darin beschriebenen Bedürfnisse erfüllt werden können,dann könnte der Wolfsspitz Deine Zukunft sein. Wenn zudem
Freude an einem individuellen Character besteht und man es toll findet, wenn der Wolfsspitz einen zuquasselt (sie verfügen über ein reiches Stimmrepertoire und haben das Bedürfnis sich mitzuteilen), dann steht dem gegenseitigen
Glück nichts mehr im Wege. Wir hoffen es!!! Christine & Manfred |
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