Spitz + Sport
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Viele Menschen fragen sich, welche Betätigungen bzw.Sportarten sie mit ihrem Spitz ausüben können.Je nach individueller Neigung des Tieres, egal welcher Varietät Ihr Spitz angehört, können unten aufgeführte Betätigungsfelder angesteuert werden.

Wichtig hierbei ist, das Sie und Ihr Hund dabei Spaß haben.

Noch wichtiger sind die 3 Grundsäulen die erst vorhanden sein müssen, ehe eine Ausbildung begonnen wird.

  • Vertrauen
  • Verständigung
  • Rangordnung

Sportarten für den Spitz  (zum verzweigen auf den Begriff klicken)

Rassehunde wurden gezüchtet, um den Menschen bei bestimmten Aufgaben zu unterstützen, sei es bei der Jagd, als Schutz oder Hütehund oder anderen speziellen Aufgaben..Da die meisten Rassen nicht mehr mit diesen sinnvollen Tätigkeiten beschäftigt werden können, liegt es an uns, unserem Hund eine Alternative zu bieten.

Begleithundeprüfung

Diese Ausbildung zum verkehrssicheren Familien und Begleithund ist eigentlich eine sinnvolle Ergänzung zur Grundausbildung eines Hundes. Die genaue Beschreibung steht in BGVP-Prüfungsordnung.PDF ( hierzu wird Acrobat-Reader benötigt  )

 

 

Obedience (Gehorsam)

gestaltet sich wesentlich vielseitiger als das "übliche" Gehorsamstraining auf den meisten Hundeplätzen.

Neben den "Grundübungen" wie z.B.
Sitz, Platz, Bei-Fuß-Gehen können zusätzliche Elmente eingebaut werden
z.B.

1.das Apportieren von Gegenständen
2.das Suchen von Gegenständen (Eigenidentifikation)
3.Freisprung über eine Hürde
4.die Distanzkontrolle (Sitz, Platz, Steh aus der Entfernung)
5.das Voraussenden
6.und Wesensfestigkeit, vor allem mit anderen Hunden zusammen.

Hier in Deutschland gibt es leider noch kein festgeschriebenes Regelwerk, bzw. keine festgelegte Prüfungsordnung. Zur Zeit richten sich Obedience-Interessierte oder auch Ausrichter von Obedience-Prüfungen an den bereits bestehenden Regelwerken unserer Ländernachbarn wie

der Schweiz

Dänemark

den Niederlanden  (hier einige Auszüge aus dem Reglement)

Nach dem NL Reglement wird G&G (Gehorsam und Betragen) in 3 Klassen eingeteilt:

Klasse 1: Benehmen gegenber anderen Hunden

Stehen und Betasten

Gebi zeigen

3 Minuten liegen

Leinenfhrigkeit

Freifolge

Kommen auf Befehl

Zurckschicken zum Platz (Zurckschicken zur Leine)

Apport auf ebener Erde

Umgang Mensch-Hund

Klasse 2: 2 Minuten sitzen

3 Minuten liegen

Freifolge

Platz aus der Bewegung

Steh aus der Bewegung

Vorausschicken

Sitz-Platz-Steh-Anschlieen

Metallapport auf ebener Erde

Apport ber eine Hrde

Sortieren (Suchbung)

Umgang Mensch-Hund

Klasse 3: 2 Minuten sitzen

3 Minuten liegen

Freifolge

Stehen-Sitzen-Liegen aus der Bewegung

Herankommen mit Steh und Platz

Zur Pilone und zum Feld schicken

Richtungsapport

Metallapport ber die Hrde

Sortieren

Appell auf Abstand



Österreich

Großbritannien

 

Heelwork to musik

Heelwork = "Bei-Fuß-Arbeit"



Heelwork to music ist eine reine "Bei-Fuß-Arbeit" im Takt
einer frei auswählbaren Musik. Alles was Hund und Hundeführer
zeigen muss entweder in der "Bei-Fuß-Position" oder in der "Hier-Position" (in Front) ausgeführt werden.

Der Hund darf sich nicht weiter als ca. 1,2 Meter von seinem
Hundeführer entfernen - also Distanzarbeit ist nicht erlaubt.

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Dogdancing?

Spaß mit dem Hund in vollendeter Harmonie...



... so sollte es später einmal sein!

Dogdancing ist die "freiere" Alternative zum reinen Obediencesport.
Im Rhythmus zur Musik werden verschiedene Figuren "getanzt".

Leider ist Dogdancing in Deutschland noch genauso wenig verbreitet wie die Sportart Obedience. Jedoch finden sich hier immer mehr Freunde dieser fantastischen Art, sich mit dem Partner Hund zu beschäftigen.

In Perfektion sieht so etwas unbeschreiblich schön aus...

Es gibt zwei Varianten:

Heelwork to music
und
Freestyle

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Freestyle

"Die freie Variante, mit dem Hund zu tanzen..."



Im Gegensatz zum Heelwork to music dürfen im Freestyle Elemente
der Distanzarbeit eingebaut werden. Das bedeutet, der Hund darf
Sprünge, Drehungen, etc. in einer großen Distanz zum Hunde-
führer ausführen. Vergleichbar ist diese Art mit dem Kürreiten.
Auch hier wird im Takt einer frei auswählbaren Music gearbeitet.
 

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Agility (n.Duden Behändigkeit,Beweglichkeit)

ist eine sportliche Beschäftigung mit dem Hund, wobei der besondere Reiz in der Harmonie und dem Verständnis zwischen den Partnern Mensch und Hund besteht.Grundlage hierfür ist, einen Hund mit Spiel und Motivation auszubilden.

Agility ist eine noch sehr junge, dem Springreiten nachempfundene Sportart. Es gilt, als Hund-Mensch-Team einen mit hundegrechten Geräten, z.B.Hoch-Weitsprünge,Röhre,Tunnel,Sacktunnel,Slalom, Buschhürden und anderen Gerätschaften bestellten Parcours in einer vorgegebenen Reihenfolge abzuarbeiten. Gekonnt und flüssig vorgeführt, sind diese Wettkämpfe an Rasanz nicht mehr zu überbieten.

Es begeistert uns ungemein, wie unsere Spitze freudig und ohne Halsband und Leine, nur geführt durch unsere Körpersprache und akustischen Signalen die Aufgaben bewältigen.

 

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Flyball (für Hunde, die ballverrückt sind)

ist ein Staffellauf mit 4 Hunden pro Team. Ende der 70er Jahre wurde dieser Mannschaftssport in Kalifornien eingeführt.Anfangs verbreitete sich diese sportliche Betätigung bis in die 80er nur in Kanada und den restlichen USA. Über England und Belgien nahm jedoch auch die Verbreitung in Europa zu.

Flyball läuft folgendermaßen ab..........

Zwei Mannschaften starten gleichzeitig auf zwei parallel aufgebauten Parcours. Das schnellere Team kommt in die nächste Runde der Ausscheidung. Die Bahn für den Wettkampf besteht aus einer Start- & Ziellinie, 4 Hürden in gleichmäßigen Abständen und einer Wurfmaschine. Die Hunde werden über die Hürden vorausgeschickt, steigen auf ein Trittbrett an der Maschine, fangen den hochgeschleuderten Ball und aportieren ihn über die Hürden zurück zum Hundeführer. Wenn der erste Hund die Ziellinie überschreitet, startet der nächste. Das Team, welches als erstes alle vier Durchgänge fehlerfrei absolviert hat gewinnt den Wettstreit.

 

Obwohl es in EU noch kein gemeinsames Regelwerk gibt, werden allgemein folgende Fehler gewertet.

  • Der Hund läßt eine Hürde aus.
  • Der Hund verliert den Ball zwischen den Hürden.
  • Der Hundeführer läßt den Hund zu Früh starten.
  • Der Flyballboxen Nachfüller hilft dem Hund.
  • Der Hund holt sich den Ball ohne die Box zu betätigen
  • Der Hund verläßt den Parcours und stört die "Nachbarmannschaft

 

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Clicker-Training

Im sogenannten Klickertraining auch unter dem Begriff „Klick und Treat“ bekannt, was soviel heißt wie Klick und Leckerchen, geht es um die Ausbildung von Tieren – in unserem Fall von Hunden –wobei es egal ist ob sich um ein Huhn, Eisbären oder Lama handelt. Dieses Training basiert auf positiver Verstärkung. Streng genommen brauchte man gar keinen Klicker, ein anderes Signal, das bestimmte Voraussetzungen erfüllt, täte es auch.

 

Bevor im groben das Klickertraining beschrieben wird, möchte ich ein paar wichtige Begriffe definieren.

 

Positiv  bedeutet etwas wird hinzugefügt, im Sinne von plus

Negativ bedeutet etwas wird weggenommen im Sinne von minus

 

    v Positiven Verstärkung

    v Negative Verstärkung

    v Positive Bestrafung

    v Negative Bestrafung

 

Bei der positiven Verstärkung kommt als Konsequenz auf ein Verhalten des Hundes etwas hinzu, was der Hund mag.

 

        Beispiel: Immer, wenn der Hund zu uns gelaufen kommt, bekommt er ein Leckerli. Sehr wahrscheinlich wird der Hund immer häufiger angelaufen kommen. Das Verhalten („Herankommen“) wird verstärkt.

         

Bei der negativen Verstärkung fällt als Konsequenz auf ein Verhalten des Hundes etwas weg, was der Hund als unangenehm empfindet.

 

    Beispiel: Der Hund soll sich hinsetzen. Die ganze Zeit über, bevor der sitzt

      wird die Leine unangenehm straff gehalten. Sobald der Hund sich

      hinsetzt, hört der unangenehme Zug am Halsband auf. Auch hier wird

      das Verhalten („Hinsetzen“) verstärkt.

     

Bei der positiven Bestrafung wird als Konsequenz auf ein Verhalten des Hundes etwas hinzugefügt, das der Hund nicht mag. Das Verhalten wird unterdrückt.

 

        Bespiel: Der Hund bellt, jedes Mal bekommt er darauf einen scharfen Leinendruck. Das Bellen wird darauf hin immer weniger; das

         Verhalten („Bellen“) wird unterdrückt.

         

Bei der negativen Bestrafung   kommt als Konsequenz auf ein Verhalten des Hundes etwas weggenommen, was der Hund mag.

 

 Beispiel: Jedes Mal, wenn der Hund bellt, wird ihm jegliche Art der Zuwendung

   und Aufmerksamkeit entzogen; das Bellen wird immer weniger. Das

   Verhalten („Bellen“) wird also unterdrückt.

 

Besonders dramatisch ist die positive Bestrafung: Möglicherweise wird nicht nur das bestrafte Verhalten mit der Strafe verknüpft, sondern unter Umständen die ausführende Person, eine andere Person, oder ein Tier, das rein zufällig in der Nähe ist. Nur allzu leicht kann sich für den Hund herauskristallisieren: Immer, wenn Herrchen oder Frauchen in der Nähe ist, tut es weh, wenn ich am Sofa knabbere (oder andere Dinge tue). Das bedeutet, dass es sicherer ist, dieses Ding in Ihrer Abwesenheit anzuknabbern. Es kann zu einem ernsthaften Vertrauensverlust kommen. Strafe ist immer Stresse für den Hund. Strafe hat weiterhin den Nachteil, dass der Hund allmählich lernt, lieber gar nichts Neues mehr auszuprobieren (es könnte ja das falsche sein und Strafe nach sich ziehen). Erlernte Passivität, erlernte Hilflosigkeit ist die Folge. Solche Hunde zeigen erschreckend wenig Verhalten insgesamt.

 

Die Ausführung über Strafe fällt beim Klickertraining weg. Denn hier arbeitet man mit positiver Verstärkung..

 

Warum überhaupt klickern?

 

    v Der Hund erfährt unmittelbar nach der erwünschten Handlung (es geht schneller als ein Wort zu sagen), dass er es richtig gemacht hat. Darauf erfolgt dann seine Belohnung in Form von Leckerchen.

 

    v Der Klicker klingt immer gleich. Er ist kurz und prägnant und auch über eine größere Entfernung wahrnehmbar.

 

    v Hunde mit Klickererfahrung lernen schneller und die Lernkonzentration erhöht sich.

 

    v Beim Klickertraining heißt es: Entweder du tust .....und es lohnt sich für dich oder du tust etwas anderes und es lohnt sich nicht“. Bei der traditionellen Ausbildung dagegen ist die Wahl eher „Entweder du tust........oder es wird unangenehm „. Letztere ist nur so beschränkt, solange der Hund nicht weglaufen kann. Außerdem gibt es auch Hunde, die sich für die Alternative „Flucht nach vorn“ entscheiden.

 

Mehr über das Klickertraining erfahren Sie in dem Buch.

 

    Clickertrainig

    Das Lehrbuch für eine moderne Hundeausbildung

    von Birgit Laser

    CADMOS HUNDEPRAXIS

 

Dieser Artikel beinhaltet Ausschnitte aus dem o.g. Buch.

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